In Fachkreisen gilt Herbert Grudzenski als einer der angesehensten Nahkampfexperten. Bereits 1967/68 diente er als Soldat der Bundeswehr im Fallschirmjägerbataillon 313 in Wildeshausen. Bereits vor seiner Einberufung war er Meister (Schwarzgurtträger) im Judo und Jiu-Jitsu. Im Anschluss an die Bundeswehrzeit eröffnete er 1969 in Castrop-Rauxel eine Kampfsportschule für asiatische Kampfkunstarten und lernte seinen koreanischen Lehrer, Großmeister Kang Byung Soon kennen. Meister Kang nahm Grudzenski als ersten und einzigen Schüler an und unterrichtete ihn in uralter koreanischer Kampfkunst.

Von 1969 bis 1974 lebten und trainierten die beiden zusammen, und Meister Kang verlieh seinem Schüler die Graduierung des Sulsa.1985 gründete Grudzenski die Studiengruppe Militärischer Nahkampf (SMN). Zu ihr gehören ehemalige und aktive Soldaten der Fernspähkompanien des Heeres, Mitglieder der Jagdkommandos von Fallschirmjägertruppe, Kampfschwimmern und Waffentauchern der Bundesmarine sowie Einzelmitglieder verschiedener SEKs der Polizei und des BGS (Bundesgrenzschutz), außerdem Mitglieder verschiedener Spezialeinheiten der Nato.

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